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MedienmitteilungVeröffentlicht am 23. Februar 2026

Asylstatistik Januar 2026

Bern-Wabern, 23.02.2026 — Die Zahl der neuen Asylgesuche hat im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat um 15,9 % und gegenüber Januar 2025 um 11,4 % abgenommen. Damit bestätigt sich der saisonal bedingte Rückgang der Asylgesuche.

Im ersten Monat dieses Jahres verzeichnete das Staatssekretariat für Migration (SEM) 1694 neue Asylgesuche, 15,9 % weniger als im Vormonat und 11,4 % weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat. Afghanistan bleibt mit 375 Asylgesuchen das wichtigste Herkunftsland, gefolgt von Algerien (210), Eritrea (186), der Türkei (119) und Somalia (117).

Im Berichtsmonat sind beim SEM 1334 Primär- und 360 Sekundärgesuche eingegangen, wobei es sich bei Letzteren um Geburten, Familiennachzüge oder Mehrfachgesuche handelt. Die Anzahl Primärgesuche hat gegenüber dem Vormonat um 279 (–17,3 %) und gegenüber Januar 2025 um 190 (–12,5 %) abgenommen.

Im Januar 2026 hat das SEM über 2436 Asylgesuche entschieden, wovon 397 (19 %) gutgeheissen wurden. Insgesamt haben 502 Personen ohne Aufenthaltsrecht die Schweiz kontrolliert verlassen, davon 230 selbstständig, während 272 Personen polizeilich in ihren Herkunftsstaat, den zuständigen Dublin-Staat oder einen Drittstaat begleitet wurden.

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