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News

2952Ergebnisse
  • 21. Oktober 2026

    Prüfung der Sicherheit und Nutzbarkeit von Microsoft 365

    Der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (BK-DTI) der Bundeskanzlei hat per Ende 2025 die digitale Arbeitsplattform Microsoft 365 (M365) flächendeckend in der Bundesverwaltung eingeführt. M365 soll eine effizientere, cloudbasierte Arbeitsumgebung ermöglichen, bringt aber auch Herausforderungen in den Bereichen Informationssicherheit, Datenschutz, Governance und nicht zuletzt Datensouveränität mit sich. Die EFK hat geprüft, ob der Bereich BK-DTI die Sicherheit der Daten und Informationen bei der Nutzung gewährleistet und ob die zusätzlichen Funktionen auch effektiv genutzt werden können. Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat die Plattform fachgerecht aufgebaut und für den derzeit restriktiven Einsatz angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wobei zentrale Weiterentwicklungen noch ausstehen. Den Mitarbeitenden der Bundesverwaltung stehen mit M365 zusätzliche Funktionen zur Verfügung.

  • 21. Oktober 2026

    Vernehmlassungseröffnung: Änderung des Chemikaliengesetzes (ChemG) und des Heilmittelgesetzes (HMG)

    Die nationale Auskunftsstelle für Vergiftungen, Tox Info Suisse, erbringt wichtige Dienstleistungen für Private und Fachpersonen bei Vergiftungen. Die Finanzierung der Auskunftsstelle ist jedoch nicht ausreichend geregelt. Das aktuelle Chemikaliengesetz sieht die Bezeichnung und finanzielle Abgeltung einer Auskunftstelle durch den Bund vor. Es soll so geändert werden, dass die Herstellerinnen von Chemikalien verpflichtet werden, eine zentrale Auskunftsstelle zu betreiben und zu finanzieren. Eine analoge Pflicht soll auch den Zulassungsinhaberinnen von Arzneimitteln auferlegt und im Heilmittelgesetz verankert werden. Die öffentliche Hand soll weiterhin die Auskunftsstelle finanziell unterstützen.

  • 21. Oktober 2026

    Vernehmlassungseröffnung: Teilrevision des Bundesgesetzes über die Schweizerische Exportrisikoversicherung

    Die Teilrevision soll den Zugang zu den SERV-Leistungen erleichtern, den administrativen Aufwand reduzieren und die Einführung und Anpassung von Produkten vereinfachen. Dadurch kann die SERV gezielter auf die Bedürfnisse der Schweizer Exportwirtschaft eingehen. Ihr grundlegender Auftrag, Arbeitsplätze zu erhalten und schaffen sowie den Wirtschaftsstandort Schweiz zu fördern, bleibt unverändert.

  • 21. Oktober 2026

    Medienkonferenz: Lancierung des Nationalen Rats für Armutsfragen

    Im Jahr 2024 genehmigte der Bundesrat die Schaffung einer Struktur zur Prävention und Bekämpfung von Armut auf nationaler Ebene. Der Nationale Rat für Armutsfragen ist ein Bestandteil dieser Struktur. Als unabhängiges Gremium ist er die Stimme der Menschen mit Armutserfahrung. Er vertritt deren Interessen gegenüber der Öffentlichkeit, den Behörden und den Organisationen. Der Rat organisiert am 9. November 2026 seine erste Medienkonferenz, um sich vorzustellen, seine Rolle und seine Arbeitsweise zu erläutern und seine Prioritäten darzulegen. Am Nachmittag findet in Anwesenheit von Fachleuten und politischen Persönlichkeiten eine Lancierungsveranstaltung statt. (Medienkonferenz: Montag, 9. November 2026, 10 bis 11 Uhr, Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, Bern)

  • 21. Oktober 2026

    Auskunftstelle für Vergiftungen: Bund will Finanzierung gesetzlich langfristig absichern

    Die Finanzierung der Auskunftstelle für Vergiftungen, Tox Info Suisse, ist nicht ausreichend geregelt. Der Bundesrat sprach sich daher im Herbst 2025 für eine Kostenbeteiligung mit den Herstellerfirmen aus, deren Produkte Vergiftungen verursachen können. Da auf freiwilligem Weg keine Einigung erreicht wurde, setzt der Bundesrat wie angekündigt auf gesetzliche Anpassungen. An seiner Sitzung vom 21. Oktober 2026 hat er eine entsprechende Vorlage zur Mitfinanzierung durch die Herstellerfirmen in die Vernehmlassung gegeben.

  • 21. Oktober 2026

    Kurzarbeit: Bundesrat plant schrittweise Rückkehr zur Normalität

    Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2026 die Rahmenbedingungen für die Kurzarbeitsentschädigung (KAE) diskutiert. Angesichts der verbesserten Wirtschaftslage beabsichtigt er eine schrittweise Normalisierung bei der Entschädigung der Kurzarbeit.

  • 21. Oktober 2026

    Dringliche Kredite: Bundesrat lehnt Änderung des Finanzhaushaltgesetzes ab

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Oktober 2026 seine Stellungnahme zur parlamentarischen Initiative 24.400 «Dringliche Kredite. Wirkung der Beschlüsse der Bundesversammlung» der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates verabschiedet. Nach Ansicht des Bundesrates könnte die vorgeschlagene Regelung die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen erheblich einschränken und zu finanziellen und rechtlichen Risiken für den Bund führen. Er beantragt daher, auf die Vorlage nicht einzutreten.

  • 21. Oktober 2026

    Bundesrat passt Mindestbesteuerungsverordnung an

    An seiner Sitzung vom 21. Oktober 2026 hat der Bundesrat die Verordnung über die Mindestbesteuerung grosser Unternehmensgruppen angepasst. Er setzt damit zwei gleichlautende parlamentarische Motionen um. Diese verlangen, eine administrative Leitlinie der OECD ein Jahr später als international vorgesehen anzuwenden.

  • 21. Oktober 2026

    Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Teilrevision des SERV-Gesetzes

    Der Bundesrat will die Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERV) gezielt auf die künftigen Bedürfnisse der Exportwirtschaft ausrichten. Mit der Teilrevision des SERV-Gesetzes soll das Leistungsangebot modernisiert, der Zugang zu Versicherungsleistungen vereinfacht und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz gestärkt werden. Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2026 die Vernehmlassung zur Teilrevision des SERV-Gesetzes eröffnet.

  • 21. Oktober 2026

    Doppelnamen sind ab dem ersten Januar 2027 wieder möglich

    Ehepartnerinnen und Ehepartner können ab dem neuen Jahr wieder einen Doppelnamen tragen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Oktober 2026 die entsprechende Änderung im Zivilgesetzbuch (ZGB) auf den ersten Januar 2027 in Kraft gesetzt. Während einer Übergangsfrist können die Personalausweise jedoch weiterhin mit einem abweichenden Allianznamen ausgestellt werden.

  • 21. Oktober 2026

    Paket für die Wettbewerbsfähigkeit: Erste Erfolge bei der Umsetzung

    Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2026 einen Bericht zum Stand der Umsetzung des Pakets für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft verabschiedet. Knapp ein Jahr nach der Verabschiedung des Pakets zeigt sich eine positive Bilanz: Mehr als 90 Prozent der 60 Massnahmen sind bereits umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung. In zahlreichen Bereichen konnten Fortschritte bei der regulatorischen Entlastung der Unternehmen erzielt werden.

  • 21. Oktober 2026

    Der Bundesrat nimmt Stellung zum CO2-Grenzausgleich für Zementimporte

    Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2026 seine Stellungnahme zur parlamentarischen Initiative «Grundlagen für ein CO2-Grenzausgleichssystem schaffen» verabschiedet. Mit diesem System sollen Unterschiede in den CO2-Kosten der Zementproduktion zwischen der Schweiz und Drittstaaten mit weniger ambitionierter Klimapolitik ausgeglichen werden. Dies trägt dazu bei, die Verlagerung der Zementproduktion und ihrer Emissionen in Drittstaaten zu verhindern. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, dem Entwurf der UREK-N zum «Bundesgesetz über den CO2-Grenzausgleich bei der Einfuhr von Zementwaren» zuzustimmen. Aufgrund der aussenwirtschaftlichen Signalwirkung eines solchen Systems empfiehlt er einen Auslösemechanismus vorzusehen.