Schadenzentrum VBS: Positive Entwicklung bei den Schadenfällen im Jahr 2025
Bern, 26.05.2026 — Im Jahr 2025 hat das Schadenzentrum VBS 6307 Schadenfälle der Bundesfahrzeugflotte und Drittschäden der Armee behandelt. Das entsprach einem leichten Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die aufgewendeten Kosten betrugen mit 14,24 Millionen Franken eine Million Franken oder 7 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Bund ist Eigenversicherer. Er trägt die Risiken für Schäden an seinen Vermögenswerten und für die haftpflichtrechtlichen Folgen seiner Tätigkeit selbst. Für die Abwicklung von Unfällen und Schadenereignissen in den Bereichen Bundesverwaltungsfahrzeuge, Armeefahrzeuge sowie Drittschäden durch die Armee ist das Schadenzentrum VBS zuständig.
Die im Jahr 2025 verzeichneten 6307 Schadenfälle (Vorjahr: 6495) bestätigen eine über mehrere Jahre betrachtet positive Entwicklung. Vor dem Jahr 2020 waren regelmässig über 7000 Schadenfälle zu verzeichnen gewesen. Im Jahr 2025 wurden 4996 Schäden an Bundesfahrzeugen behandelt (davon 960 Teilkaskoschäden wie Glasbruch oder Hagelschlag). Im Jahr 2024 waren es 5139, vor dem Jahr 2020 lag diese Zahl regelmässig bei über 5600 Fällen. Auch lag die Anzahl der im Jahr 2025 beschädigten Zivilfahrzeuge mit 643 in der Bandbreite der letzten fünf Jahre, wogegen vor dem Jahr 2020 jährlich noch deutlich mehr als 700 Fälle verzeichnet wurden. Die Anzahl der 40 fast ausschliesslich im Strassenverkehr verletzten Zivilpersonen entspricht dem Durchschnitt. Die 628 Drittschäden an Kulturland, Infrastruktur, Wald und Tieren, die hauptsächlich durch die Armee verursacht wurden, bewegen sich ebenfalls im Rahmen der Vorjahre.
Dass die Kosten mit 14,24 Millionen Franken eine Million Franken weniger betrugen als diejenigen des Jahres 2024 mit seinen 15,28 Millionen Franken, war mit Blick auf die in den letzten Jahren überproportional gestiegenen Kosten des Automobilgewerbes nicht zu erwarten. Nebst dem Rückgang der Unfallzahlen hat hierzu beigetragen, dass auf der Einnahmeseite (Regresse und Schadensbeteiligungen von 1,3 Millionen Franken) auch eine namhafte Regresszahlung von 0,45 Millionen Franken verbucht werden konnte.
