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MedienmitteilungVeröffentlicht am 29. Juni 2026

VBS stärkt internationale Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik

Bern, 29.06.2026 — Die internationale Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik gezielt zu fördern ist ein strategischer Schwerpunkt des VBS. Dazu werden internationale Aufgaben im Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) neu gebündelt und die internationale Kooperation auf sicherheits- und verteidigungspolitischer Ebene verstärkt. Damit kann sich die Armee konsequenter auf die Verteidigung ausrichten.

Viele Aufgaben der Abteilung Internationale Beziehungen der Gruppe Verteidigung hängen stark mit den Aufgaben des SEPOS zusammen. Im Herbst 2025 hat der Chef VBS, Bundesrat Martin Pfister, deshalb einen Prüfauftrag erteilt mit dem Ziel, Synergien besser zu nutzen und die Steuerungsrolle des SEPOS im Bereich der internationalen Kooperation zu stärken. Das VBS trägt damit der Notwendigkeit Rechnung, die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten und Partnern aufgrund der verschlechterten Sicherheitslage zu vertiefen. Dies entspricht auch der sicherheitspolitischen Strategie des Bundesrates.

Neue Aufgabenteilung

Der Chef VBS hat auf Basis der Prüfergebnisse entschieden, die sicherheitspolitische Steuerung der internationalen Zusammenarbeit im SEPOS zusammenzuführen. Dies bedeutet, dass Aufgaben der Gruppe Verteidigung mit departements- und bundesweiter Wirkung ins SEPOS transferiert werden: die Interessenwahrung im Ausland und damit das Korps der Verteidigungsattachés, protokollarische und (kriegs-)völkerrechtliche Aufgaben sowie die sicherheitspolitische Steuerung der humanitären Minenräumung und der regionalen militärischen Kooperation. Die Mitarbeitenden aus diesen Bereichen wechseln mit ihren Aufgaben bis Ende 2026 von der Abteilung Internationale Beziehungen Verteidigung ins SEPOS.

Aufgaben mit spezifischem Bezug zur Armee verbleiben in der Gruppe Verteidigung. Dazu gehören die militärischen Vertreter bei der Nato und der EU sowie der militärische Vertreter bei der OSZE in Wien; die Bilateralen Streitkräftebeziehungen, die Multilaterale Militärische Kooperation und die Verifikation sowie der Wissenschaftliche Berater des CdA. Damit kann sich die Armee konsequenter auf die Verteidigung ausrichten.

Die beiden Organisationseinheiten passen entsprechend ihre Führungsstrukturen an.